Eine Online-PR – Pressemitteilung richtet sich weder an Journalisten noch am Nachrichtenwert für die Medien aus – sondern einzig und allein am Mehrwert für Ihre Zielgruppen ( dass sich nebenbei auch Journalisten dieser Nachrichten bedienen ist ein schöner wie willkommener Nebeneffekt). Aber auch für Online-Texte gelten Regeln.

Der große Unterschied zur klassischen PR-Pressemitteilung liegt im Mehrwert für die Zielgruppe. Und Mehrwert bedeutet: Der Nutzen für den Leser. Ein guter Online – Text macht es dem Leser so leicht wie möglich diesen Nutzen wahrzunehmen.

Der Inhalt orientiert sich dabei an den Bedürfnissen des Lesers. Im Vordergrund steht also die Frage “Was will mein Leser wissen?” und nicht “Was will ich ihm vermitteln?”. Eigenwerbung, Werbetexte, Übertreibungen und “kreative” Wortschöpfungen sind deshalb nicht erfolgreich. Außerdem werden sie nicht über Suchmaschinen gesucht.

Online schreibt es sich anders

Der Internet-Leser liest ungenauer, unkonzentrierter und langsamer. Die Aufnahme erfolgt hauptsächlich über das Scannen von Textfettungen, Links, Zwischenüberschriften, Bildern und Bildunterschriften. Nur etwa 20% der Wörter und 50% der Inhalte werden aufgenommen.

Mit diesen selbstverständlichen, aber wichtigen technischen Grundregeln, machen Sie aus Ihrer Online-PR in Zukunft ein wirkungsvolleres Marketinginstrument

1. Zielgruppengerechter Inhalt in kurzer, aktiver, anschaulicher Nutzen-Argumentation

2.Keywords für Suchmaschinen und bessere Platzierung

3. Über-und Zwischenüberschriften für mehr Übersichtlichkeitund Lesefreundlichkeit

4. Bilder, Videos, Tabellen zur Steigerung von Interesse, Verweildauer und Verständlichkeit

5. Hyperlinks zur direkten Verbindung zu Ihrer Unternehmensseite

6. Deeplinks für weiterführende Information

Alle können schreiben. Aber die Wenigsten texten.

Verwenden Sie Wörter, die sich schnell scannen lassen und die anschaulich sind. Aber vor allem: Schreiben Sie positiv. Vermeiden Sie negative Formulierungen. Schreiben Sie wann immer möglich aktiv statt passiv. Verbannen Sie den Konjunktiv, da er Texte langweilig und nichtssagend macht. Ersetzen Sie Substantive durch Verben. Vermeiden Sie Fremdwörter und Fachbegriffe! Keine abgedroschenen Floskeln und Phrasen und Wörter aus der Umgangs-, Szene- oder Bürokratendeutsch benutzen.

Die Liste der guten Ratschläge und Tipps kann man beliebig verlängern, aber das Wichtigste ist und bleibt: Die Affinität zum Texten

Nur mit den richtigen Worten, der Freude und Begeisterung am Texten wird aus einer Information ein motivierender Text und eine überzeugende Nutzendarstellung für den Leser.

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